Stand der Dinge
Wir fassen zusammen, wie es Schwester Scolastica seit Oktober 2025 ergangen ist:
- Schwester Scolastica wird vom Bischof Beat Grögli unter Druck gesetzt, genötigt und kurz vor ihrer Hüftoperation (im Krankheitszustand), aus dem Kloster verwiesen.
- Am Samstag, 25. Oktober 2026 feiert sie den Abschiedsgottesdienst und verlässt das Kloster am gleichen Abend für immer.
- Sie unterzieht sich einer Hüftoperation und kann sich im kantonalen Gesundheitszentrum in Appenzell für ein paar Tage befristet aufhalten.
- Über die Weihnachtstage findet sie Unterschlupf im Kloster Maria Hilf in Altstätten. Der Bischof befristet den Aufenthalt in Altstätten ultimativ nur bis zum 10. Januar.
- Mit vielen Unterstützern gelingt ihr der Umzug ins Kurhaus Marienburg, St. Pelagiberg.
Lesen Sie die detaillierten Ausführungen auf der Seite Archiv.
Parallel dazu haben wir erlebt, wie sich die neuen Eigentümer und Besetzer des Klosters (Verein Kloster Maria Wonnenstein, Altherren der Studentenverbindung Bodania an der HSG) und der Bischof von St. Gallen, die Ansiedlung einer neuen Schwesterngemeinschaft vorstellen.
Der Verein und das Bistum beabsichtigten, dass die Schwestern von Maria Stella Matutina Ende 2026 ins Kloster Wonnenstein einziehen. Erst nach Bekanntwerden dieser Aktion haben sich verschiedene aussenstehende Organisationen gegen die Ansiedlung einer dubiosen Gesellschaft beim Bischof beklagt. Jetzt erst untersucht Bischof Beat Grögli die Hintergründe des Ordens und kommt zum Schluss, die Ansiedlung zu verbieten.
Der Verein der Bodaner meldet, dass er sich weiterhin auf die Umsetzung des Masterplans konzentriere, die verändernde Situationen neu beurteile und daraus die erforderlichen Anpassungen vornehme.
Wir, die IG-Wonnenstein verfolgen unsere Zielsetzung weiter und fordern, dass die Geschichte der illegalen Klosterübernahme durch die Altherren der Studentenverbindung transparent aufgearbeitet und korrigiert wird. Auch sollen die kirchenrechtlichen Vorgaben eingehend beleuchtet und für die Zukunftslösung korrekt angewandt werden. Der gesamte Klosterbesitz soll einer Stiftung zugeführt werden. Dem Anliegen, dass das Kloster Wonnenstein als Frauenkloster zu erhalten bleibt, soll alles untergeordnet werden.
Gerne bitten wir Sie, unsere Schwester Scolastica im Gebet zu begleiten.
Auf unserer Webseite kann man sich als Mitglied der Interessengemeinschaft eintragen. Wenn Sie diesen Hinweis weitergeben, helfen Sie mit, noch mehr IG-Mitglieder zu gewinnen. Wir danken Ihnen für diese wertvolle Unterstützung.
Für IG-Mitglieder fallen keine Kosten an und die Angaben werden streng vertraulich behandelt.
Die Bodaner übernehmen das Kloster
In den letzten Jahren hat die Altherrenvereinigung der Studentenverbindung «Bodania» bestehend ausschliesslich aus Männern die Geschicke des Klosters übernommen. Es sind grosse Umbauten und Umwidmungen geplant. Dadurch wird der klösterliche Charakter verändert und die Möglichkeit, dass weiterhin Ordensschwestern in Wonnenstein leben können, massiv verringert. Es kann vermutet werden, dass wirtschaftliche und nichtkirchliche Eigeninteressen der neuen Besitzer den jahrhundertealten klösterlichen Geist ablösen werden. Leider wird der Stimme von Schwester Scolastica in all den Zukunftsfragen zu wenig Gewicht beigemessen, es wird gar versucht sie aus dem Kloster zu entfernen.
Unsere Ziele
Das Kloster hat einen grossen historischen und geistlichen Wert, ist ein alter und wichtiger Ort von Frauenspiritualität. Dieser muss unbedingt als solcher erhalten bleiben und darf nicht von Männerbünden aufgelöst werden.
Die Interessengemeinschaft «Das Kloster Wonnenstein gehört den Frauen» (IG Wonnenstein) setzt sich dafür ein, dass das Kloster Wonnenstein auch in Zukunft von einer römisch-katholischen Schwesterngemeinschaft belebt wird. Hierzu beteiligt sich die IG Wonnenstein an der aktiven Suche nach einer passenden Gemeinschaft und unterstützt Schwester Scolastica in all ihren Bemühungen, das Kloster als Kloster zu erhalten. Zudem steht die IG Wonnenstein dafür ein, dass Schwester Scolastica weiterhin im Kloster Wonnenstein leben und wirken darf.
Die IG Wonnenstein will, dass die Geschichte der Klosterübernahme durch die Studentenvereinigung transparent aufgearbeitet und korrigiert wird. Auch sollen die kirchenrechtlichen Vorgaben eingehend beleuchtet und für die Zukunftslösung korrekt angewandt werden. Der gesamte Klosterbesitz soll einer Stiftung zugeführt werden. Dem Anliegen, dass das Kloster Wonnenstein als Frauenkloster erhalten bleibt, soll alles untergeordnet werden.
